Peter von le Fort
Dr. Johannes Conradi
Thomas Diedrich
Dr. Mathias Schlichting
Hans-Ulrich Fette
Klaus von Gierke
Frauke Grübner
Britta Nagel
Andrea Boysen
Sebastian Wieske
Dr. Kathrin Weinhardt

Peter von le Fort

1944 wurde ich in Dresden geboren.

Mein Vater fiel im Januar 1945.

Meine Mutter flüchtete mit meiner Schwester und mir nach Westen. Schließlich nahm uns auch noch ein Pastorenehepaar, das meinen Großeltern bereits Unterkunft gegeben hatte, in Wennigsen/Deister auf.: Eine wunderbare Kindheit verlebten wir im Dunstkreis von Pfarrhaus und Kirche, eine mein Leben prägende Zeit, bevor ich den größten Teil meiner Schulzeit im Internat verbrachte.

1964 begann ich in Hamburg eine Lehre in einem Privatbankhaus. Hamburg sollte meine zweite Heimat werden:

Gut 44 Jahre wohne ich jetzt schon im Hamburger Westen. 33 Jahre bin ich verheiratet. Alle unsere 7 Kinder wurden in der Nienstedtener Kirche getauft oder konfirmiert.

22 Jahre gehöre ich der Kirchengemeinde Nienstedten an. Gut 11 Jahre bin ich Mitglied des Kirchenvorstands unsrer Gemeinde. Dankbarkeit für eine glückliche Kindheit im kirchlichen Umfeld brachten mich dazu, ein wenig zurückzugeben von dem, was mir gegeben wurde an Gottvertrauen und christlicher Nächstenliebe. Die Initiative zur Gründung des Fördervereins unserer Kirchengemeinde war ein geeigneter Schritt, meine beruflichen Erfahrungen als Kaufmann zu kombinieren mit den Chancen dieser Kirchengemeinde, finanzielle Ressourcen zu entdecken und segensreich zu nutzen. Meine Familie und ich sind dankbar, in unserer schönen Gemeinde zu leben.

Dr. Johannes Conradi

Seit April 1999 gehöre ich zum Kirchenvorstand Nienstedten. Mein erstes Engagement diente der Gründung unseres Fördervereins, der Beiträge und Spenden sammelt, um die Gemeindearbeit finanziell zu unterstützen, insbesondere die Finanzierung unserer Pfarrstellen zu sichern und einzelne Projekte zu ermöglichen.

Der Nienstedtener Kirchengemeinde sind meine Frau und ich seit langem verbunden. Unsere vier Kinder sind hier getauft oder konfirmiert worden, und wir gehen gern mit unseren Kindern zum Sonntagsgottesdienst. Im Kirchenvorstand habe ich den Vorsitz des Finanz- und Haushaltsausschusses übernommen. Zu dessen Aufgabenbereich gehören der Haushalt und die Finanzen - zum Beispiel die Aufstellung der Haushaltspläne und die Feststellung der Jahresabrechnungen - für unsere Kirchengemeinde und ihre Einrichtungen (Friedhof, Kindergarten etc.) sowie auch sonst die Verwaltung unseres Kirchenvermögens. Dies ist gelegentlich eine eher „trockene“ Materie, aber sie ist innerhalb der kirchlichen Verwaltungsstrukturen notwendig und für die langfristige Sicherung der Gemeindefinanzen von großer Bedeutung. Als „Kassenwart“ schaut man zudem bei den Vorhaben der Kirchengemeinde auf die Finanzierung, insbesondere auf die langfristige Kostenbelastung, und wird auch immer mal wieder vor die Frage gestellt, ob wir die finanziellen Mittel unseren Aufgaben gemäß einsetzen und was wir sonst tun können, um die Finanzen unserer Kirchengemeinde zu stärken und zu konsolidieren.

Daneben liegt mir die regionale Arbeit am Herzen, insbesondere die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden in Osdorf, Flottbek und Othmarschen. Hier gibt es sicherlich noch gute Möglichkeiten, die Schwerpunkte der einzelnen Gemeinden weiter abzustimmen und die Arbeitsbereiche über die Grenzen der jeweiligen Gemeindegebiete hinaus zu öffnen. Sowohl in der regionalen Jugendarbeit als auch bei Projekten wie dem „Leben im Alter“ gibt es ja bereits sichtbare Erfolge, auf denen wir weiter aufbauen können.

Von Beruf bin ich Rechtsanwalt. Auch wenn die Zeit berufsbedingt manchmal knapp ist, bedeutet es mir viel, durch meine ehrenamtliche Mitarbeit im Kirchenvorstand einen Ausgleich zu finden. Daneben engagiere ich mich im Vorstand des Vereins „Evangelische Schulstiftung Hamburg“ (www.evshh.de), der bereits vier evangelische „Schulen unterm Kirchturm“ in Hamburg gegründet hat und diese in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf betreibt.

Thomas Diedrich

Nienstedten ist meine Heimat: Im Schulkamp bin ich groß geworden und in unserer Kirche hat mich Pastor Johannes Drews getauft und konfirmiert. Später habe ich in Hamburg Physik studiert und meine Diplomarbeit am DESY in Bahrenfeld gemacht. Seit dieser Zeit dreht sich in meinem beruflichen Leben alles um Computer. Mit meiner Frau Susanne lebe ich seit 1977 in der Cordsstraße und unsere Kinder, Frederike und Hendrik, sind hier aufgewachsen. Sie spielten in der Kindergruppe von Frau Ingrid Laackmann und waren mit Diakon Kay Bärmann häufiger in Taizé.

Vor meiner ersten Wahl in den KV, vor sieben Jahren, fragte mich Frau Meike Grothe als Kirchenvorsteherin, ob ich mir vorstellen könne zu kandidieren, da für ‚die Technik‘ jemand wie ich gesucht werde. „Warum eigentlich nicht?“, sagte ich mir, denn auch mein Cousin, Hans-Ulrich Fette, war schon seit vielen Jahren im Kirchenvorstand. Meine Kinder waren schon älter und etwas Abwechslung zum beruflichen Engagement empfand ich mit 46 Lebensjahren verlockend. Außerdem unterstützte meine Frau diese Entscheidung. Meine erste Aufgabe war es damals, unsere erste Internetseite voranzubringen. Heute arbeiten Frau Birte Robinson und ich wieder an einer neuen Webseite, weil die Software und manche Inhalte nicht mehr aktuell sind. Eine ständige Aufgabe ist der weitere Ausbau der Computertechnik. Mit zeitgemäßer Hardware und Software soll sie für die Anwender ein zuverlässiges und gut brauchbares Arbeitsmittel sein. Eine neue Telefonanlage, PCs, Notebooks, Handys, Netzwerk und Server, E-Mail und Internet haben wir mittlerweile in allen Einrichtungen. Bald sollen zusätzliche Programme die Organisation weiter entlasten, z.B. zur einfacheren Abstimmung von Terminen.

Seit sieben Jahren kümmere ich mich um die technische und gestalterische Seite dieses Gemeindebriefes. Die Zusammenarbeit mit Frau Ursula Gesche und allen Redakteurinnen und Redakteuren macht mir viel Freude. Gerne sehe ich mir manchmal die alten Hefte an. Das ist auch eine wichtige Motivation für meine Arbeit: Die Zusammenarbeit mit Menschen, die so verschiedene Erfahrungen haben, und der Rückblick auf das gemeinsam Erreichte.

Dr. Mathias Schlichting

Jahrgang 1957, verheiratet, eine Tochter. Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator. Schatzmeister des Verein zur Förderung der Kirchengemeinde Nienstedten e.V. Über Jahrzehnte enge Verbundenheit zur Kirchengemeinde Nienstedten.

Es ist für mich wichtig, sich um die Jugendarbeit zu kümmern, wie es auch selbstverständlich ist, die Beziehung zwischen Jung und Alt zu fördern. Gerne unterstütze ich das Engagement unserer Kirchengemeinde in der Flüchtlingsarbeit.

Hans-Ulrich Fette

Ich wurde 1950 geboren, bin in Nienstedten aufgewachsen, besuchte den ev. Kindergarten und ging zur Schule Schulkamp.

Gerne erinnere ich mich an Kindergottesdienste mit Herrn Burchard, der uns anschließend häufig zum Kuchenessen bei Bäcker Stüdemann einlud. Durch meine Tanten Anni und Guddel Fette wurde ich früh an ehrenamtliche Kirchenarbeit herangeführt, dazu gehörten Haussammlungen fürs Diakonische Werk und Weihnachtspakete packen für Graal-Müritz.

Mit unserem Diakon Hans Warnung traf sich die Jungschar einmal in der Woche im Gemeindehaus wo u.A. auch über die Mao-Bibel diskutiert wurde. Wir unternahmen auch viele weite Reisen miteinander. 1982 zog ich mit meiner Frau wieder nach Nienstedten, hier wuchsen auch unsere drei Kinder auf. Der Kirchenkontakt meiner Familie wurde wieder intensiviert durch die Mutter- und Kindgruppen von Frau Laackmann, die meine Frau mit den Kindern besuchte.

Dr. Cropp überzeugte mich 1989 für den Kirchenvorstand zu kandidieren. Ich wurde gewählt und bekam die Aufgabe die Gebäude der Kirchengemeinde zu betreuen. Die Mitarbeit in Finanz- und Friedhofausschuss, der Kirchenkreissynode und im Kirchenkreisverband Hamburg gehörten auch dazu. Neben vielen grundlegenden Umbauten und Renovierungsarbeiten waren der Einbau unserer Orgel und die Sanierung des Kirchenfachwerks die größte Herausforderung für mich. Den Antrieb für die Arbeit in meinem Ehrenamt bekomme ich durch die Freude am aktiven Gemeindeleben, den Gemeindefesten und unsere schönen Gottesdienste.

Klaus v. Gierke

Seit 20 Jahren wohnen meine Frau Katrin und ich nun schon in Nienstedten. Unsere 3 Söhne sind hier konfirmiert worden, und Nienstedten ist so unser aller Zuhause geworden. Seit über 6 Jahren bin ich im Kirchenvorstand tätig. Langeweile ist bislang noch nicht aufgekommen. Die Aufgaben sind so vielfältig, und je mehr man anpackt, desto mehr kommt auf einen zu. Von Anfang an habe ich im Kita-Ausschuss mitgearbeitet. Die positive Entwicklung dieser Einrichtung, die sich nach dem Umbau und der Renovierung auch im äußeren Erscheinungsbild manifestiert, ist für mich eine große Freude. Nun bin ich zusätzlich im Finanzausschuss tätig. Im Übrigen bringe ich mich überall dort ein, wo meine Fähigkeiten (ich bin Jurist) eingesetzt werden können. So habe ich bei der Gründung der Stiftung zur Förderung der Kirchengemeinde Nienstedten mitgewirkt und bin als deren Vorstandsmitglied tätig. Die Stiftung liegt mir sehr am Herzen - sind wir doch auch mit ihrer Hilfe in der Lage, die Gemeinde und ihre Entwicklung auch langfristig zu sichern und zu gestalten. Daneben bin ich auch überregional tätig, um auf diese Weise Einfluss auf die Rahmenbe-dingungen auch unserer Gemeinde nehmen zu können und überhaupt "das Ohr auf der Schiene" zu haben. In diesem Zusammenhang ist meine Tätigkeit in der Synode des Kirchenkreises Blankenese (jetzt Hamburg West - Süd Holstein) und - in der vergangenen Wahlperiode - im Kirchenkreisvorstand zu erwähnen. Seit Neuestem bin ich Mitglied der Nordelbischen Synode.

Belohnt werde ich für meine Mitarbeit durch die Integration in das Gemeindeleben, die vielen Gespräche, die sich in diesem Zusammenhang ergeben und nicht zuletzt durch die Gottesdienste, die Kraft und Ansporn geben für das, was vor uns liegt, und für mich überhaupt das Zentrum der Gemeinde Nienstedten darstellen.

Frauke Grübner

Nach dem Studium für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Bayreuth sowie einem einjährigen Praktikum trat ich 1994 meine erste Stelle als Kirchenmusikerin an der Nienstedtener Kirche an und übe heute diesen Beruf mit viel Freude aus. Zusammen mit meinem Mann und unserem Sohn lebe ich im Ortskern von Nienstedten.

Im Kirchenvorstand wirke ich seit 1996 mit und erlebe diese ehrenamtliche Arbeit als sehr inspirierend und vielfältig. Im Laufe der Jahre habe ich unsere Kirchengemeinde, nicht zuletzt durch meine Arbeit in der Kantorei, Gospelchor, Instrumentalkreis, Kinderchören und Kita, gut kennengelernt und schätze die Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Begabungen, Interessen und Bedürfnissen. Mein Interesse gilt der Förderung der Kirchenmusik für alle Altersgruppen sowie der Unterstützung unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterschaft. Dabei möchte ich mich unter Berücksichtigung der neuen gesellschaftlichen Herausforderungen für ein lebendiges und kreatives Gemeindeleben engagieren. 

Als Vorstandsmitglied des "Freundeskreises zur Förderung der Kirchenmusik in Nienstedten e.V." möchte ich mich dafür einsetzen, dass auch in Zukunft die finanziellen Mittel für die Kirchenmusik zur Verfügung stehen und viele Menschen an unserem musikalischen Leben in der Nienstedtener Kirchengemeinde teilhaben können.

 

 

Britta Nagel

Jahrgang 1960, verheiratet, zwei Kinder, Journalistin und Buchautorin. Ich bin in Nienstedten getauft, konfirmiert und getraut worden. Seit einigen Jahren arbeite ich redaktionell im Team des KANON, was mir große Freude bereitet. Im Kirchengemeinderat möchte ich mich für die Öffentlichkeitsarbeit engagieren. Ich könnte mir vorstellen, über Lesungen und Diskussionsforen auch kirchenferne Gemeindemitglieder zu erreichen und damit einen lebendigen Dialog, der gern auch kontrovers sein darf, zu befördern.

Andrea Boysen

Jahrgang 1971, verheiratet, drei Kinder, Innenarchitektin, Vorstandsmitglied der Altenheimstiftung Flottbek-Nienstedten, Mitarbeiterin im Orga-Team der Kinder-Bibeltage. Mich interessiert besonders, Menschen unterschiedlichen Alters, aber auch Menschen mit unterschiedlichen Talenten zusammenzubringen und zu animieren, etwas beizutragen. Die Vielfältigkeitunserer Kirche kann so auch mehr Vielfalt in unseren individuellen Alltag bringen.

Sebastian Wieske

Jahrgang 1998. Getauft und konfirmiert wurde ich in Nienstedten. Nach meiner Konfirmation 2013 bin ich in die Jugendgruppe eingetreten und kurz danach in den Jugendausschuss. Ich gehe auf das Gymnasium Christaneum und mache dort im Jahr 2017 mein Abitur. Danach würde ich gerne eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg beginnen. Im Kirchengemeinderat würde ich mich gerne noch mehr für die Jugendarbeit engagieren, aber natürlich bin ich auch an ganz neuen Aufgabenfeldern interessiert.

Dr. Kathrin Weinhardt

Jahrgang 1970, verheiratet, 4 Kinder, Apothekerin in der pharmazeutischen Industrie. Durch meine Erfahrung als Elternratsvorsitzende an der Grundschule Schulkamp würde ich gern ein Bindeglied zwischen Schule und Kirche darstellen und die Zusammenarbeit intensivieren. Ob „Luther-Werkstatt“ oder die kirchliche Einschulungsfeier: Es gibt viele Momente, in denen Kirche Kontakt zu allen Kindern am Schulkamp aufnehmen kann. Besonders am Herzen liegt mir die Musik- und Jugendarbeit.