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4. Nienstedtener Sommerkonzert · Musikalische Dialoge

Datum
Freitag, 16. September 2022, 20:00 Uhr
Ort
Kirche Nienstedten, Elbchaussee 410, 22609 Hamburg
Mitwirkende
Annegret Siedel: Violine und Viola d'amore I Brett Leighton: Cembalo und Orgel
Preis
Spende am Ausgang erbeten.

Werke für Violine und Cembalo sowie Viola d'amore und Orgel von Johann Sebastian Bach und Frank Martin, Heinrich Ignaz Franz Biber und Georg Muffat. 

Annegret Siedel gibt seit 1995 Konzerte als Solistin, Kammermusikpartnerin und Konzertmeisterin von Orchestern, die mit historischen Instrumenten musizieren. Ihr vielseitiges Violinrepertoire, das durch zahlreiche CD - und Rundfunkaufnahmen belegt ist, erweitert sie mit Konzerten für Viola d‘amore, sowie mit Partien für Viola und Violino piccolo. Reiche Erfahrung auf dem Gebiet der Improvisation konnte sie außerhalb der normalen Konzerttätigkeit in den Jahren 1999 bis 2002 durch Aufnahmen, Konzerte und Tourneen mit dem amerikanischen Jazzpianisten Uri Caine und seinem Ensemble sammeln. Konzerten mit Kammermusik wird zunehmend mehr Raum gegeben: mit dem Ensemble Bell‘arte Salzburg und Hamburg Barock, sowie Duo-Programmen mit Hammerflügel, Orgel, Cembalo, Laute und Harfe.Die Leitung des Ensembles Bell’arte Salzburg, mit dem sie bisher fünfzehn CD-Aufnahmen veröffentlichen konnte, liegt in ihren Händen. www.barockvioline.eu und www.bellartesalzburg.de

Brett Leighton, geboren im australischen Sydney, erhielt seinen ersten Musikunterricht in Sydney und Melbourne bei Mona Lee, Norman Kaye, June Nixon und Alan Tregaskis. 1977 erwarb er nach seinen Studien bei David Rumsey am Sydney Conservatorium of Music Konzert- und Lehrdiplome für Orgel. Verschiedene Preise, Auszeichnungen und Stipendien (u.a. Winston Churchill Fellowship, Alice Bryant Scholarship, Förderung durch das Australia Council) ermöglichten ihm die Fortsetzung seiner Studien in Europa, zunächst bei Michael Radulescu an der Wiener Musikhochschule (1978–1981), heute: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Nach seinem ausgezeichneten Studienabschluss und dem Erhalt des Würdigungspreises des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst folgte eine weitere Ausbildung als Cembalist (1981–1985) bei Jean-Claude Zehnder (Basel) und Ton Koopman (Amsterdam). Weitere Impulse verdankt Leighton Luigi Ferdinando Tagliavini, Harald Vogel und Jean Langlais. Seit dem Gewinn des Paul Hofhaimer-Preises der Stadt Innsbruck 1979 für die Interpretation von Orgelwerken alter Meister führten ihn seine Konzerte in fast alle europäischen Länder sowie nach Australien, Japan, Mexiko und in die USA. Sein Repertoire umfasst Werke nahezu aller Stilepochen – oft musiziert er auch Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer bzw. moderner Werke für oder mit Orgel, die ihm teilweise auch gewidmet sind. Leighton arbeitete mit Ensembles wie Contrapunctus, Ensemble 415, Pacific Rim oder dem Van Eyck Projekt zusammen, eine regelmäßige Konzerttätigkeit übt er mit der Barockgeigerin Annegret Siedel aus.
Seit 1994 lehrt Brett Leighton Orgel, Cembalo und Ensemblemusik an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, für deren neue Orgel im Stile Aristide Cavaillé-Colls er auch verantwortlich zeichnet. Daneben ist er Gastdozent an verschiedenen europäischen Hochschulen und bei Festivals und Sommerkursen im In- und Ausland sowie als Juror bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben tätig. Darüber hinaus hat Brett Leighton als Solist und im Ensemble mit zahlreichen Aufnahmen für CD und Radio auf sich sich aufmerksam gemacht.